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News | Juli 2006
13.07.2006
Kleine US-Unternehmen haben keine Scheu vor dem Online-Kauf. Aber sie entscheiden sich häufiger für Lieferanten, die sie schon kennen.
Kleine Unternehmen in den USA kaufen zu 79 Prozent unternehmensbezogen im Internet ein und haben dabei ihre ganz eigenen Vorgehensweisen. Jupiter Research hat eine Studie erstellt, mit der sich Werbetreibende und Zulieferer besser auf die Wünsche der kleinen Unternehmen einstellen sollen. So kaufen die Firmen überwiegend aufgrund bestehender Beziehungen ein, denn immerhin 62 Prozent der Kaufentscheidungen sind entweder beeinflusst durch Vertrautheit oder durch bestehende On-oder Offline-Beziehungen mit einem Lieferanten. Vergleich-Shopping dagegen beeinflusst etwa die Hälfte der Online-Käufe.
Das meiste Potenzial für den Online-Verkauf habe Jupiter bei denjenigen Produkten ausgemacht, bei denen sich der Preis mit der persönlichen Bindung die Waage halte. Dazu zählen die Experten Kategorien wie Werbung/Marketing, Dienstleistungen, Finanzdienstleistungen, Kreditkarten, Fahrzeuge und Büromöbel. Hier profitierten die Anbieter von der gestiegenen Kauf-Kompetenz der kleinen Unternehmen, gleichzeitig, so der Hinweis von Jupiter, müsse man aber die Online-Transaktionen vereinfachen. Die Kategorie Reisen führt momentan die Liste der meist getätigten Käufe mit 71 Prozent an, gefolgt von Hard- und Software sowie Office-Supplies.
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