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News | Juli 2006
13.07.2006
Bewerbungen sind nicht mehr ohne den Online-Kanal zu denken. Und die meisten Bewerber halten das Netz für die effektivste Lösung.
Internet-Stellenbörsen bleiben mit 82 Prozent aller Bewerber die erste Anlaufstelle bei der Suche nach Jobofferten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Online-Stellenportals Monster Worldwide. An zweiter Stelle stehen Unternehmenswebseiten, die von knapp 55 Prozent der Befragten für Bewerbungsrecherchen genutzt werden. 53 Prozent aller Bewerber sind zudem der Auffassung, dass sie über eine Internet-Stellenbörse am schnellsten eine Stelle finden könnten.
Die wichtigsten Funktionalitäten einer Internet-Stellenbörsen stellen für 80 Prozent der Befragten die Jobsuche nach Regionen und für 50 Prozent der Job-Assistent, der in regelmäßigen Abständen passende Angebote per eMail versendet, dar. Mehr als 32 Prozent der Befragten rufen Unternehmensprofile ab und knapp 28 Prozent suchen nach Weiterbildungsmöglichkeiten.
Über die Hälfte der Stellensuchenden ziehen in diesem Jahr die elektronische Bewerbung der Papierbewerbung vor. Einen der Gründe sieht die Studie in der Möglichkeit eMail-Bewerbungen mehrfach verwenden zu können. Fast 70 Prozent der Befragten haben außerdem ihren Lebenslauf in Datenbanken der Online-Stellenbörsen hinterlegt. Bewerber erreichten damit nach eigener Einschätzung einen größeren Kreis von Firmen als durch eine direkte Ansprache der Arbeitgeber, die dann ihrerseits aktiv werden könnten.
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