ECIN Home | Aktuell |
News | Juli 2006
19.07.2006
Sieht aus wie ein RFID-Plagiat, ist aber keines: Der Wireless-Chip von HP. Denn die Hersteller haben auch an die Privatanwender gedacht.
HP hat einen Wireless-Chip entwickelt, der ziemlich nach Konkurrenz für RFID aussieht. Zum einen, weil er sehr klein ist und auf fast jedes Objekt angebracht werden kann und zum anderen, weil er auch Informationen speichern und weitergeben kann. Eine der potenziellen Anwendungsgebiete kennt man auch schon aus dem Anwendungsfeld der RFID-Tags: Die elektronische Patientenakte in Krankenhäusern in Form von Armbändern. Ebenso ist die Verfolgung von Medikamentenfälschung deckungsgleich mit Einsatzgebieten der RFID-Funktechnologie.
Trotzdem ist der kleine Chip, mit einer Datentransferrate von zehn Megabits pro Sekunde zehnmal schneller als Bluetooth, nicht wirklich für die Großindustrie gedacht, sondern eher für kleinere Anwendungen. So können Informationen, die auf dem Chip sind, mittels Lese-Schreib-Einheiten ausgelesen und neu bespielt werden. Diese Lese-Schreib-Bausteine können, nach Angaben des Herstellers, in Mobiltelefonen, PDAs oder Kameras enthalten sein, die die vorhandenen Informationen dann auf ihren Displays anzeigen. Mit denselben Geräten ließen sich auch persönliche Informationen beifügen.
HP sieht die Anwendungsgebiete deshalb auch zum großen Teil im Endkundenbereich. Der Hersteller schlägt beispielsweise vor, zu Fotos Musik abzuspielen. Aber auch die Bürokratie könnte profitiere, denn einem Papierdokument könnte in elektronischer Form eine komplette Geschichte der Korrekturen und Veränderungen beiliegen.
Zum gleichen Thema:
17.07.2006 - Kabellos gehts los
02.03.2006 - Mobile Business braucht seinen Fokus
23.03.2006 - Mobil besser im Mittelstand
06.02.2006 - Wenig Begeisterung für CRM-on-Demand
14.07.2006 - Auf dem Weg zum papierlosen Krankenhaus
Mehr Infos zum Thema 'Wireless'