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03.08.2006 - Immer mehr Deutsche nutzen Breitband-Technologien. Und die Internet-Sicherheit steht und fällt mit dem Wissen um die Gefahren.

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Breitband und Sicherheit sind Themen der Stunde

03.08.2006

Immer mehr Deutsche nutzen Breitband-Technologien. Und die Internet-Sicherheit steht und fällt mit dem Wissen um die Gefahren.

In Deutschland nutzen 48 Prozent der Internet-User einen Breitbandanschluss. Diese Zahl präsentiert der (N)ONLINER Atlas 2006 der Initiative D21 und TNS Infratest. Spitzenreiter ist in dieser Gruppe mit 46 Prozent die DSL-Technik. Sie konnte im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von sieben Prozent verbuchen. Andere Breitband-Zugangstechniken, wie z.B. Kabelmodem, haben sich binnen Jahresfrist noch nicht durchsetzen können. ISDN-Anschlüsse werden vermindert genutzt, während der Anteil der analogen Modem-User konstant bei 20 Prozent liegt. Die schnelleren Zugangsmöglichkeiten erfahren in allen Bereichen große Akzeptanz. Zwar sind die Breitbandanteile in den westdeutschen Bundesländern insgesamt höher als im Osten der Bundesrepublik, jedoch befindet sich auch hier das Schmalband im Rückzug.

Mit der gestiegenen Internetnutzung steigt auch das Bedürfnis nach Sicherheit im Netz. Hier zeigt die Studie im Sonderteil "Sicher Surfen: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?", dass das Sicherheitsempfinden stark von den Internetkenntnissen abhängt. 80 Prozent der Befragten fühlen sich der Studie nach sicher, nur 20 Prozent denken ihr Computer sei unzureichend geschützt. Dies ist deshalb verblüffend, da 64 Prozent angaben, bereits Opfer einer Viren-Attacke gewesen zu sein. 48 Prozent der Befragten sehen sich selbst in der Verantwortung, die Sicherheit ihres Computers zu gewährleisten, gefolgt von 46 Prozent die der Internetwirtschaft und 46 Prozent die ihrem Internetprovider die Verantwortung zusprechen.

In der Studie sei deutlich geworden, dass Wissen schütze, so Jürgen Gallmann von der Initiative D21. Das Interesse an Internetsicherheit sei in den letzten 16 Monaten deutlich gestiegen. Der Weg zu diesem Wissen führe bei den meisten Usern über den direkten Kontakt zu persönlichen Bekannten. 46 Prozent der Befragten gaben an, so an Informationen zum Thema Sicherheit zu kommen. Danach folgen mit 41 herkömmliche Quellen wie Zeitschriften und Fachmagazine und mit 40 Prozent Newsletter. Was die genutzten Systeme angeht, so verlassen sich 87 Prozent auf Anti-Virensoftware und 78 Prozent setzten eine Firewall ein. Zudem seien regelmäßige Updates eine weitere weitverbreitete Maßnahme zur Sicherung des Systems.

 


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