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News | August 2006
09.08.2006
Kleine und mittlere Unternehmen können durch hauseigene Forschung mehr Geld im Unternehmen lassen. Doch erst die Mischung macht auch den Erfolg neuer Produkte.
Wer selber forscht, hat mehr davon. Das ist die Quintessenz aus einer Untersuchung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die kontinuierlich Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben. Durchgeführt hat diese Studie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. So kam man ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Gewinnspanne für KMU besonders groß ist, wenn sie völlig neue Produkte oder Verfahren am Markt einführen. In diesem Fall liegt bei nicht forschenden KMU der Umsatzanteil der Marktneuheiten am Gesamtumsatz des Unternehmens im Mittel bei etwa fünf Prozent. Bei kontinuierlich forschenden KMU dagegen ist er mit rund 17 Prozent mehr als dreimal so hoch.
Beste Grundlage für den Innovationserfolg von KMU stellt eine Mischung aus kontinuierlicher interner FuE mit Maßnahmen der Personalentwicklung und einer Zusammenarbeit mit externen Partnern dar. Denn die große Mehrzahl der KMU könne nur einen Teil des für die Einführung einer Marktneuheit notwendigen Wissens selbst erarbeiten und sei somit darauf angewiesen, die Erfahrungen und das Wissen Dritter zu nutzen. Zudem sei für den Markterfolg einer Produkt- oder Prozessinnovation nicht nur deren technologische Ausgereiftheit entscheidend, sondern auch deren effiziente und qualitativ hochwertige Produktion und ein Vertrieb, der potenziellen Kunden den Nutzen einer Neuerung vermitteln kann.
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