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15.08.2006 - Weihnachten ist nicht so weit weg, wie man denken mag. Für die verkaufsintensivste Zeit des Jahres haben Online-Händler schon konkrete strategische Vorstellungen.

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Vorbereitung ist alles: Strategien für Weihnachten

15.08.2006

Weihnachten ist nicht so weit weg, wie man denken mag. Für die verkaufsintensivste Zeit des Jahres haben Online-Händler schon konkrete strategische Vorstellungen.

Noch ist es schön warm und sommerlich – doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Weihnachtszeit eine der wichtigsten Verkaufszeiten für Händler ist. Und wie die Online-Strategien für die kommende Weihnachtszeit bei den Internet- und Multi-Channel Händlern aussieht, hat nun WebTrends in einer Studie herausgefunden. Im Ergebnis ist eMail-Marketing die wichtigste Maßnahme der Einzelhändler. Zudem verzeichnet es die größten Relevanz-Zuwächse mit 52 Prozent, gefolgt von Search-Engine-Marketing mit 46 Prozent und Search-Engine-Optimization mit 38 Prozent. Am stärksten sinken sollen die Investitionen für Online Banner mit 17 Prozent, Print-Werbung mit 16 Prozent und Rundfunkwerbung mit 14 Prozent. Besonders wichtig sei den Online-Händlern auch die Entwicklung speziell auf Kundeninteressen ausgerichteter Kampagnen durch die Clickstream-Analyse von Kundeninformationen.

Zudem verzichten immer mehr Händler auf Niedrigpreisangebote für Treuekunden. Waren es im vergangenen Jahr noch elf Prozent, sind es dieses Jahr schon 23 Prozent. 2005 planten noch 62 Prozent der befragten Online-Händler ein solches Angebot, im Jahr 2006 sind es nur noch 45 Prozent. Die größten Herausforderungen liege für die Händler allerdings in der Beziehungspflege. Einsichten wollen diese besonders durch anspruchsvollere Such- und eMail-Marketing-Methoden gewinnen. Allerdings geben 27 Prozent aller Befragten an, Aktivitäten zur Nachfrage-Generierung nicht kontinuierlich zu erfassen. Weitere 63 Prozent werten Kampagnen immer noch mit Hilfe von Response-Metrics (Clickthroughs) und Activity-Based-Metrics (Page-Views, Visits) aus, die aber, nach Meinung von WebTrends, zum Verständnis des Einkaufverhalten keinen Beitrag leisten könnten und als Basis für zielgerichtete Kommunikations-Maßnahmen nicht geeignet seien.

 


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