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News | August 2006
18.08.2006
Eine Sicherheitsstudie deckt potentielle Risiken im mobilen Bereich auf. Und dabei ist der Diebstahl gar nicht mal so ungefährlich.
Mobile Systeme stellen die größte Sicherheitslücke für vertrauliche Unternehmensdaten dar. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die kes/Microsoft Sicherheitsstudie 2006. Erschreckende 49 Prozent der 163 Befragten schätzen die Sicherheit ihrer mobilen Systeme als nicht ausreichend oder gerade eben ausreichend ein. Allein, dass die im mobilen Einsatz befindlichen Geräte dem, was die Studie physische Wegnahme nennt also dem guten alten Diebstahl des Geräts selbst viel stärker ausgesetzt sind, zeugt für ein erhöhtes Risiko. So berichtet jeder sechste von unbefugten Zugriffen auf schutzwürdige Daten durch klassischen Einbruch. 27 Prozent sind sicher, dass Unbefugte durch Verlust oder Diebstahl Zugriff auf sensible Daten erlangt haben, während weitere neun Prozent dies vermuten.
Überhaupt scheinen analoge Sicherheitslücken eine Hauptsorge von Unternehmen zu sein. In der Risikobewertung liegt "Irrtum und Nachlässigkeit eigener Mitarbeiter" noch vor Angriffen durch Malware. Doch auch Viren, Trojaner und Co. sorgen weiterhin für Unsicherheit. Interessanterweise sind dennoch über ein Fünftel der mobilen Systeme nicht mit Viren-Abwehr ausgerüstet und 13 Prozent der Befragten haben auch nicht die Absicht, dies in nächster Zeit zu ändern. Dabei seien gerade mobile Geräte in unbekannten Netzen auf eigene Sicherheitsmechanismen angewiesen, so die Studie. 37 Prozent der Befragten wollen trotzdem keine Firewall einrichten. Außerdem nehmen 60 Prozent derzeit keine Datensicherung für mobile Systeme vor.
Bedenkt man die hohe Anzahl an Notebooks und PDAs die inzwischen im Einsatz sind, wird die Brisanz dieser Zahlen deutlich. Im durchschnittlichen Unternehmen der 163 Studienteilnehmer sind über 25 Prozent der Geräte mobil. Ein Grund für die fehlende Sicherheit sind die in vielen Unternehmen fehlenden finanziellen Mittel.
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