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01.09.2006 - Jugendliche sind wenig angetan von neuen Promotionmethoden, wie Handy- oder Chatroomwerbung. Dennoch ist Werbung ebenso wichtig wie die Meinung der Freunde.

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Keine Chance für neue Werbetaktiken

01.09.2006

Jugendliche sind wenig angetan von neuen Promotionmethoden, wie Handy- oder Chatroomwerbung. Dennoch ist Werbung ebenso wichtig wie die Meinung der Freunde.

Jugendliche bilden eine der kaufkräftigsten Zielgruppen für Werbetreibende. Mit 223 Milliarden US-Dollar jährlich haben sie eine beachtliche Summe Geld zur Verfügung und zudem großen Einfluss auf fast alle Einkaufsentscheidungen im Haushalt. In Folge der starken Nutzung von Internet, Handy und anderen Medien sind Jugendliche einer Vielzahl an Werbebotschaften ausgesetzt und beziehen diese, wie eine Studie von Harris Interactive unter über 1.000 US-amerikanischen Kindern und Jugendlichen ergab, durchaus auch in ihre Kaufentscheidungen mit ein. 36 Prozent der 8 -12jährigen und 22 Prozent der 13 - 18jährigen gaben an, Werbung als wichtigen Indikator für die Qualität eines Produktes zu erachten. Die gleichen Prozentwerte sind auch beim Einfluss von Freunden auf das Kaufverhalten zu erkennen.

Was unterschiedliche Werbemethoden angeht, bevorzugen die befragten Jugendlichen traditionelle Werbemethoden. Hier fällt wenig überraschend auf, dass besonders Starpower eine Werbung interessant macht. 39 Prozent der Twens und 21 Prozent der Teens spricht es an, wenn eine berühmte Person ein Produkt benutzt, Product-Placement in Spielfilmen stößt bei 33 Prozent der Twens und 20 Prozent der Teens auf Resonanz und ähnlich beliebt ist das Sponsoring von großen Sportveranstaltungen, das 33 Prozent der Twens und 22 Prozent der Teens positiv bewerten. Neuere Methoden, wie beispielsweise die Werbung auf Handys, stoßen auf große Ablehnung. 50 Prozent aller Jugendlichen mögen diese Art der Werbung nicht. Bei 41 Prozent ist auch die gesteuerte Erwähnung von Produkten in Chatrooms verpönt.

 


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