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04.09.2006 - IP und Mobility stehen für die europäischen IT-Entscheider im Vordergrund. Europa liegt beim Umstieg auf VoIP vor Nordamerika.

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Europa hat die mobile Nase vorn

04.09.2006

IP und Mobility stehen für die europäischen IT-Entscheider im Vordergrund. Europa liegt beim Umstieg auf VoIP vor Nordamerika.

Mobility, der Wechsel zu IP und damit verbundene Sicherheitsbedenken dominieren in diesem Jahr die Telekommunikationsplanung der europäischen Unternehmen. Das zeigt eine Umfrage von Forrester Research unter 301 IT-Entscheidern. Danach werden mehr als 40 Prozent der Unternehmen ihre Ausgaben für SSL und IPSec-Ausrüstung steigern. 50 Prozent wollen außerdem mehr in IP-Telefonie und Site-To-Site VoIP investieren. Viele Unternehmen haben diese Technologien bereits eingeführt und wollen sie nun auch voll ausnutzten. Bisher beschränkte sich die Nutzung der Mobility-Möglichkeiten auf simple Funktionen wie SMS-Alerts und Personal Information Management, sowie Wireless eMail.

Zwar sei die Nutzung von althergebrachter Datenverschickung über herkömmliche Telefonleitungen um neun Prozentpunkte auf 22 Prozent gesunken, doch der Löwenanteil der Telekommunikationsausgaben entfalle immer noch auf Festnetzdienste, meint Phil Sayer von Forrester Research. Dies könnte sich angesichts der Investitionspläne vieler Firmen jedoch in absehbarer Zeit ändern. In dieser Hinsicht ist Europa Nordamerika einen Schritt voraus, hier haben mehr Unternehmen bereits ein voll funktionsfähiges mobiles VPN vorzuweisen. Auch die Nutzung von VoIP nimmt unaufhaltsam zu. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen geben den Wechsel zu VoIP als Priorität für das Jahr 2006 an. Elf Prozent haben den Umstieg bereits vollendet, weitere 30 Prozent werden 2007 nachfolgen.

Insgesamt wird europäischen Unternehmen von den Analysten eine positive Einstellung bezüglich Managed Services bescheinigt. Nur 18 Prozent von ihnen nutzen keine Managed Services, im Gegensatz zu 53 Prozent in Nordamerika. Ungefähr die Hälfte der Unternehmen ist an gemanagten IP- und VPN-Services interessiert. Dies sind nach Ansicht der Analysten gute Nachrichten für die Telekommunikations-Dienstleister, da die Mehrheit der Unternehmen sich an ihren Netzbetreiber wenden werde, um solche Services zu erhalten.

 


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