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News | September 2006
04.09.2006
Werbung in Videospielen wird in Zukunft aktualisierbar sein. Die Spieler sollen für mehr Anzeigen mit mehr Realismus belohnt werden.
Mit der fortschreitenden Konvergenz von Videospielkonsolen und Internetanwendungen ergeben sich nicht nur ganz neue Gaming-Möglichkeiten, wie etwa weltweite Multiplayer-Spiele. Auch Werbetreibenden präsentiert sich mit vernetzten Konsolen ein attraktiver neuer Vermarktungskanal, auf dem fernsehabstinente Jugendliche effektiv angesprochen werden können. Mit dem Branchenriesen Electronic Arts (EA) hat nun auch ein führender Entwickler von Video- und Computerspielen seinen Einstieg in die neue Generation der In-Game-Werbung bekannt gegeben. In mehrere bald erscheinende Titel für die Game-Plattform Xbox 360 und für PCs werden sogenannte dynamische Werbeanzeigen integriert werden. EA hat zu diesem Zweck Kooperationsverträge mit den In-Game-Advertising-Firmen Massive und IGA abgeschlossen.
Im Gegensatz zu herkömmlicher In-Game-Werbung, die einmalig in das Spiel integriert wird und dann an der immer gleichen Stelle in einer unveränderlichen Form auftaucht, können dynamische Anzeigen per Internetverbindung aktualisiert werden, was die Werbebotschaften für die Spieler frisch und relevant halten soll. Wie Chip Lange von EA erklärt, sei zum Beispiel die Bandenwerbung in virtuellen Sportstadien oder am Straßenrand bei Autorennspielen ein wesentlicher Bestandteil des angestrebten Realismus. Während herkömmliche Werbung bei älteren Titeln jedoch oft überholt und nicht mehr aktuell wirke, werde mit der neuen dynamischen Methode die Differenzierung hinsichtlich der Werbung ermöglicht. Als besonderer Vorteil wird zudem die genaue Zielgruppenausrichtung der Anzeigen und deren Messbarkeit gesehen.
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