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08.09.2006 - Eine Studie zeigt, dass zwei Kategorien für die Spielercommunity nicht ausreichen. Es geht viel ausdifferenzierter zu: sechs Kategorien müssen her!ECIN Home | Aktuell |
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Videospieler sind auch Menschen
08.09.2006
Eine Studie zeigt, dass zwei Kategorien für die Spielercommunity nicht ausreichen. Es geht viel ausdifferenzierter zu: sechs Kategorien müssen her!
Die Analysten von Parks Associates brechen in ihrer aktuellen Studie zu Video-Gamern mit dem ungeschriebenen Gesetz, die Community in nur zwei Gruppen, nämlich Hardcore-Gamer und Casual-, also Gelegenheits-Gamer zu unterteilen. Diese Einteilung sei für den ausdifferenzierten Markt viel zu grob. Inzwischen könne man sechs klar von einander unterscheidbare Gruppen identifizieren, die alle unterschiedliche Spielgewohnheiten, Motivationen und Kaufverhalten.
Power Gamer machen 11 Prozent aller Spieler aus, sind jedoch für 30 Prozent des gesamten Umsatzes der Spielebranche verantwortlich. Social Gamers nutzen Spiele als eine Art der Interaktion mit Freunden. Freizeitspieler verbringen 58 Stunden pro Monat mit Spielen, jedoch zumeist mit Titeln, die kein langfristiges Engagement verlangen. Sie sind sehr an neuen Spielen interessiert. Die Dormant Gamers sind die Schläfer unter den Spielern. Sie sind Spiele-Enthusiasten, haben jedoch auf Grund von beruflichen und familiären Verpflichtungen wenig Zeit dazu. Sogenannte Incidental Gamers spielen vor allem aus Langeweile, verbringen jedoch trotzdem mehr als 20 Stunden pro Monat mit Online-Spielen. Die letzte Gruppe sind die gelegentlichen Spieler, die meist ausschließlich Wort- und Puzzlespiele spielen.
Dieses diversifizierte Gruppenbild zeige, dass der Markt nicht mehr schwarz/weiß sei, meint Yuanzhe Cai von Parks Associates. Sollten die Spielehersteller weiterhin nur Hardcore- und Gelegenheitsspieler nachjagen, würden sie fast die Hälfte ihrer Kunden vernachlässigen. Wenn Ausgaben für Spiele als Hauptkriterium außer Acht gelassen würden, ergäben sich ganz neue Möglichkeiten die Spieler anzusprechen, die zwar nur geringe Summen ausgäben, jedoch hochmotiviert seien.
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