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News | September 2006
13.09.2006
Um Konsumenten zu binden sollen Musikvideos ohne Preis auf die mobilen Endgeräte gelangen. Einzig die Werbung soll das finanzieren.
Jetzt haben die großen Musikverlage doch tatsächlich Gefallen gefunden, ihren Content zu verschenken und die gute alte Werbung soll die Umsatzeinbußen auffangen. Neuestes Beispiel ist der Testlauf einer Kooperation zwischen EMI Music und T-Mobile in Großbritannien. Dort werden mobile Videos kostenlos an den Verbraucher gebracht. Und damit der nichts dafür entrichten muss, gibt es vor den Videos einfach Werbung, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Das Ganze kommt mit einem elektronischen Programmführer daher, der die Inhalte thematisch aufarbeitet und zur Auswahl präsentiert.
Künstler, die bei EMI unter Vertrag stehen, werden exklusiv gefeatured unter ihnen Lilly Allen, die Gorillaz, The Kooks oder Robbie Williams. Als Werbetreibende haben sich bereits Coca Cola Zero, General Motors, Gillette, Land Rover, Microsoft Mobile, Nike und Toyota eingefunden.
Man habe sich für den mobilen Kanal aus Gründen der Zielgenauigkeit entschieden, sagt Tony Kypreos von T-Mobile. Auf die Fahnen geschrieben hat sich das Unternehmen deshalb die Erprobung der Kundenakzeptanz und der Werbeeffizienz solcher Angebote bis 2007. Auch EMI sei überzeugt, dass Kunden Musik auf allen erdenklichen Kanälen erhalten möchten und der mobile Weg sei geeignet spannende Business-Modelle auszuprobieren.
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