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News | September 2006
15.09.2006
Der Music-Player von Microsoft kommt pünktlich zur Feiertagssaison auf den Markt. Und bringt einige Features mit, die die Konkurrenz nicht hat.
Lange wurde über den Konkurrenten für Apples iPod spekuliert und nun soll er, zumindest für die US-amerikanischen Konsumenten, zur Weihnachtszeit auf den US-Markt kommen: der portable Music-Player mit dem klingenden Namen Zune. Natürlich muss sich das Gerät vom iPod absetzen, zumal Apples Player schon im Markt reüssierte.
Und so erhob man auf Seiten von Microsoft auch gleich das Prinzip der Verbundenheit zum Dogma für das neue Gerät die Verbundenheit zur Bibliothek, zu den Freunden, zur Nutzergemeinde und zu anderen Endgeräten. Entsprechend vollmundig klingen auch die Ankündigungen von J. Allard, Vice-President Design and Development bei Microsoft, der behauptet, dass man nicht nur irgendein Gerät auf den Markt bringe, sondern den Mehrwert gleich dazu. So bringe Zune den Künstler näher an sein Publikum und verhelfe den Nutzern zu neuer Musik und sozialen Kontakten.
Für die Verbindung sorgt eine Wireless-Technologie, die es erlaube Songs in voller Länge spontan zu tauschen. Aber auch hier hat die Musikindustrie augenscheinlich Mitspracherecht gehabt. Denn diese Songs könne man nur innerhalb von drei Tagen dreimal anhören. Danach wird man freundlich an den Zune-Marketplace verwiesen, wo man die Songs einzeln oder in einer Flat-Rate erstehen kann.
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