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News | September 2006
21.09.2006
Fast ein Viertel aller Unternehmens-Mail ist Spam. Finanzielle Verluste und Produktivitätseinbußen drohen auch durch privates Surfen der Mitarbeiter.
Rund 21 Prozent aller in den Postfächern von Unternehmens-Mitarbeitern eingehenden Mail ist Spam. Die Posteingänge quillen förmlich über mit unerwünschter Werbung, Phishing-Mails und andere Malware. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung zur Sicherheit innerhalb von Unternehmensnetzwerken von Panda Software.
Der Untersuchung zufolge belaufen sich die durchschnittlichen Verluste, die jährlich durch Spam hervorgerufen werden bei einem Unternehmen mit zehn Mitarbeitern auf über 130.000 Euro. Produktivitätsverluste, Minderung der Bandbreitenkapazität und zusätzlicher zeitlicher Aufwand der IT-Mitarbeiter zum Säubern des Netzwerks lassen die Kosten ansteigen. Das Problem sind nicht ausreichend gesicherte Firmennetzwerke, die den Angriffen von Hackern und Internet-Kriminellen schutzlos ausgeliefert sind.
Hinzu kommt die ausgiebige private Nutzung des Internets durch die Mitarbeiter. So zeigt die Studie, dass fast 40 Prozent aller Zugriffe aufs World Wide Web in keinem direkten Bezug zum Tätigkeitsbereich der Mitarbeiter stehen. Besonders beliebt seien dabei Webseiten mit pornografischen Inhalten: Zwei von drei privaten Zugriffen aufs Netz seien auf erotischen Seiten registriert worden. Insgesamt habe der persönliche Gebrauch des Internets aufgrund von Produktivitätsverlusten und Verschwendung der Bandbreitenstärke im Jahr 2005 zu Verlusten von über 300 Milliarden Euro geführt.
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