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News | September 2006
25.09.2006
Online-Videos boomen ohne absehbares Ende. Eine Studie zu Mediengewohnheiten zeigt Einzelheiten.
Einige sehen darin die entgültige Demokratisierung der Medien, andere sind einfach nur genervt von ihnen: Die Rede ist von Online-Videos, jenen mal mehr, mal weniger professionell hergestellten Clips, die zu Tausenden auf Portalen wie YouTube der Weltöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Einer Studie von Parks Associates zufolge laden acht Prozent der US-amerikanischen Online-Nutzer regelmäßig Videos ins Netz. 31 Prozent der User schauen sich mindestens einmal im Monat Online-Videos an. Nicht weiter verwunderlich: Die Mehrheit der video uploader ist mit 18 bis 24 Jahren eher jung.
Wir erleben ein Phänomen, das erkennbare kulturelle und soziale Auswirkungen haben wird, meint John Barrett von Parks Associates. Alles könne nun hochgeladen werden und sei dann für jeden zugänglich, sei es die Familie, der Chef oder der Priester. Der Studie nach besitzt ein Viertel der Internetnutzer ein Mobiltelefon. Digitalkameras, die oft auch zur Videoaufnahme genutzt werden können, sind in 70 Prozent der Haushalte zu finden. Beide Technologien tragen maßgeblich zum derzeitigen Online-Video-Hype bei.
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