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News | September 2006
26.09.2006
Wer viel gibt, kann auch etwas zurück erwarten. An wen wir dabei als letztes gedacht hätten: die User mobiler Community-Sites.
Seit Web 2.0 so richtig in Fahrt kommt - zumindest in den USA - werden Community-Portale immer beliebter. Und die Betreiber freuen sich stetig darüber, dass ihre Mitglieder kostenlos die Inhalte der jeweiligen Site aufbauen und pflegen. Doch nun sollen auch diejenigen Nutzer, die Inhalte zur Verfügung stellen, entlohnt werden zumindest was das mobile Internet betrifft. Vorreiter bei dieser Idee ist die Firma Bango, Plattform-Anbieter für mobiles Internet.
User können hier mit einer Lösung selbst gestaltete Inhalte, wie Bilder, Musik, Videos oder Nachrichten an Betreiber verkaufen. Zudem soll Bango Marketing-Tools für die Nutzer bereitstellen, um den Bekanntheitsgrad des Contents gezielter zu steigern. Content-Schaffenden entstehen dabei keine Einrichtungsgebühren und sie erhalten zudem die Möglichkeit, ohne Risiko mit dem Verkauf mobiler Inhalte zu experimentieren. Die Community-Betreiber erhalten einen Anteil der getätigten Umsätze der gesamten Networking-Plattform. Dass die Betreiber keine Angst haben, ihre User zu entlohnen, zeige Activefone, ein Service-Provider mobiler Lösungen für Medienmarken, der nach Angaben von Bango die Lösung für die mobile Netzwerk-Plattform momo bereits einsetze.
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