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News | September 2006
28.09.2006
RFID versprich viel. Aber bevor man die Technologie einsetzt, sollte man wissen wozu. Sonst könnte es sein, dass der ROI auf sich warten lässt.
Die Funktechnologie RFID wird weiterhin im europäischen Markt reüssieren. Da sind sich die Marktanalysten von Frost&Sullivan sicher. In einer Prognose gehen sie von Umsätzen für das Jahr 2012 in Höhe von 109,3 Mio. US-Dollar für die Branchen Automotive, Aerospace und Industrial-Manufacturing aus. Zum Vergleich: Im letzten Jahr lagen die Umsätze noch bei 23,7 Mio. US-Dollar. Gute Aussichten einerseits, keine Garantie auf einen schnellen Return-On-Investment (ROI) bei einer Implementierung andererseits, heißt es weiter. Denn der volle Nutzen der Technologie ergebe sich aus dem Grad der Intergration in weitere Geschäftsprozesse.
Frost&Sullivan geben zu bedenken, dass Schwierigkeiten bei der Bestimmung eines klaren Stand-Alone-ROI verbunden mit hohen Einsatzkosten eine signifikante Herausforderung für zukünftige Eintritte in den RFID-Markt darstellen. Die Spannung und Euphorie der frühen RFID-Jahre haben zusammen mit frühen Pilotprojekten zu unrealistischen Erwartungen an die Technologie geführt. Entsprechend auch der Rat der Analysten: Unternehmen, die RFID einsetzen wollen, sollten überzeugende Geschäftsmodelle entwickeln und flexible Rahmenbedingungen einplanen, um den ROI ermitteln zu können.
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