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News | September 2006
02.10.2006
Lokal suchen wird immer beliebter. In den USA übernehmen die Großen der Suchbranche auch dieses Angebot.
Der amerikanische Markt für die lokale Suche im Internet wird von den großen Suchmaschinen beherrscht. Wie eine Studie von ComScore zeigt, haben 63 Prozent der US-amerikanischen Internet-User im Juli dieses Jahres eine lokale Suche durchgeführt, was einem Anstieg von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die meisten User nutzten dabei die etablierten Suchseiten: 30 Prozent bevorzugten Google, 29 Prozent Yahoo! Microsoft kam mit zwölf Prozent Anteil an den lokalen Suchen auf den dritten, Time Warner mit sieben Prozent auf den vierten Platz. Die klassische Adresse für lokale Information, Yellow Pages konnte nur 3,9 Prozent der Anfragen auf sich vereinen.
59 Prozent der Suchen bezogen sich auf Restaurants oder andere Freizeit-Angebote, während 52 Prozent der User auf der Suche nach Geschäftsadressen und Telefonnummern waren. 41 Prozent suchten nach Informationen über lokale Dienstleistungsangebote. Bei 47 Prozent der Suchenden führte die Internet-Suche zum tatsächlichen Besuch der gefundenen Firma, des Restaurants, etc. Weitere 37 Prozent nahmen als Folge der Recherche online Kontakt mit den gefundenen Einrichtungen und Dienstleistern auf.
Jack Flanagan von ComScore sieht den Boom der lokalen Suche auch als Folge des erhöhten Breitband-Durchsatzes. Durch die Dauerverbindung der Flatrate sei man in der Lage, ständig und schnell Informationen über lokale Unternehmen zu erhalten.
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