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News | Oktober 2006
04.10.2006
In Zukunft kann die Konzertkarte auch die Geldkarte sein und umgekehrt. Dafür sorgt eine spezielle Hardware und die Zusammenarbeit verschiedener Initiativen und der Sparkasse.
Erstmals können Kunden in Deutschland nicht nur Tickets online buchen, sondern die Eintrittskarte auch gleich in den Händen halten. Wer jetzt an eine Geldkarte denkt, liegt goldrichtig, denn der goldenen Chip auf den EC- und Kundenkarten der Banken und Sparkassen ist der Eintritt zu Konzerten und Shows. Alles, was man zusätzlich benötigt, ist ein geeigneter Chipkartenleser, der an den PC angeschlossen wird. Geht der User nun auf die Ticketing-Website, kann er in einem separaten Fenster die gewünschte Ticketzahl auswählen und den Eintrittspreis von seiner Geldkarte abbuchen lassen. Die Zugangsinformationen werden dann auf dem Chip der Geldkarte gespeichert.
Volker Koppe von der Initiative GeldKarte e.V. prognostiziert ganz neue Möglichkeiten, wie Kinos oder Theaterhäuser ihre Tickets ohne Vertriebsinfrastruktur bundesweit anbieten können. Der Direktvertrieb der fälschungssicheren eTickets über das Internet senke nicht nur die Vertriebskosten, sondern erhöhe auch den Komfort für die Kunden, ist sich Johannes Feulner von fun communications GmbH sicher. User könnten sich so ganz kurzfristig für den Besuch einer Veranstaltung entscheiden und haben ihr Ticket bei der Ankunft bereits im Chip dabei. Verantwortlich für diese Kooperation zeichnen die EURO Kartensysteme GmbH, die Frankfurter Sparkasse und die fun communications GmbH, die Teil der Initiative Geldkarte e.V. ist.
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