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News | Oktober 2006
04.10.2006
Web 2.0 ist in aller Munde für den Kunden und die Marketingstrategie. Aber auch innerhalb des eigenen Unternehmens hat Web 2.0 Potenziale.
Unternehmen müssen sich mit dem Thema Web 2.0 auseinandersetzen, meint der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Nicht weil das Phänomen so neu sei, sondern weil die gesteigerte Reichweite der Web 2.0-Sites den Firmen mehr ernsthaftere Beschäftigung mit dem Thema abverlange. Es gelte den Kunden einzubinden sowie auf Glaubwürdigkeit, Kritikfähigkeit, Authentizität, Relevanz und die Ermöglichung echter Partizipation zu setzen. Wer versuche TV- oder Print-Marketing eins zu eins in Web zu übersetzen, erleide zwangsläufig Schiffbruch, so der BVDW.
Aber auch für die interne Unternehmenskommunikation spielten die Web 2.0-Technologien eine Rolle. Potenziale sieht der Experte Jörg Rensmann bei der RSS-Technologie, bei der Online-Inhalte abonniert und im Moment ihrer Veröffentlichung dem Abonnenten sofort zugänglich gemacht werden. Dank flexibler Schnittstellen ließen sich die Anwendungen in viele unterschiedliche Prozesse einbinden und mit persönlichen Botschaften beispielsweise der Führungsebene eines Unternehmens anreichern, was Nähe und Motivation schaffen soll. Dabei spiele die Aufbereitung eine entscheidende Rolle: Wer das Gefühl hat, der Informationsflut zu erliegen, resigniere. RSS-Feeds als Newsticker auf dem Desktop dagegen machten Anwendern mehr Freude. Nach Meinung von Rensmann erlaubten die Web 2.0-Tools, vom User gewollte Informationen mit den aus Unternehmenssicht essentiellen Informationen zu verknüpfen.
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