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News | Oktober 2006
04.10.2006
Die meisten Menschen greifen in Ausnahmesituation auf klassische Medien zurück. Das Internet wird immer noch mehr als Unterhaltungsmedium wahrgenommen.
Wenn es um die Glaubwürdigkeit einer Informationsquelle geht, spielen auch die äußeren Umstände eine Rolle. Im Falle großer Ereignisse, wie einer Pandemie beispielsweise, setzen US-Amerikaner eher auf klassische Medien, wie Artikel professioneller Journalisten in Mainstream-Zeitungen oder TV-Berichterstattung. Medien wie das Internet kommen in solchen Ausnahmesituationen zu kurz. Das ist das Ergebnis einer Studie von LexisNexis in den USA.
So ist die Hälfte der US-Bürger zuerst an Informationen aus dem Fernsehen interessiert, wenn sie sofort Neuigkeiten erfahren wollen; 42 Prozent schalten dazu das Radio ein. Nur sechs Prozent wollen sich in Ausnahmefällen auf Medienformate aus dem Internet, wie User-Groups, Blogs oder Chat-Rooms verlassen. Insgesamt halten US-Konsumenten traditionelle Medienformate vier bis sechs Mal vertrauenswürdiger als neu entstehende Informationsquellen. Geht es um die Unterhaltung sieht die Sache schon anders aus: Hier folgen die Internetformate den traditionellen Lifestyle-Medien auf dem Fuße. Danach erst kommen in der Gunst der User wöchentliche oder monatliche General-Interest- und News-Magazine.
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