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News | Oktober 2006
06.10.2006
Neue Zahlen zur Internetnutzung von der Forschungsgruppe Wahlen: Zwei Drittel aller Deutschen haben einen Internetzugang. Allerdings scheint der VoIP-Boom zum Stillstand gekommen zu sein.
Die Forschungsgruppe Wahlen stellt in ihrem aktuellen Bericht neue Zahlen zum Online-Nutzungsverhalten in Deutschland vor. Demnach hatten unverändert zum letzten Quartal auch im dritten Quartal 2006 zwei von drei Deutschen ab 18 Jahren einen Zugang zum Internet. Nach wie vor zeichnet sich eine höhere Nutzung des Internets mit zunehmender beruflicher Qualifikation oder formaler Bildung ab: Die zahlenmäßig stärksten Gruppen aller Internetnutzer stellen höhere Beamte mit 72 Prozent und Selbständige mit 78 Prozent.
Das dritte Quartal 2006 zeigte kaum Veränderungen im Nutzungsverhalten. 69 Prozent der Internet-Nutzer stellten online Preisvergleiche an, 60 Prozent kauften Produkte und Dienstleistungen über das Internet und die Hälfte aller User nutzten das Online-Banking. Nur rund ein Drittel riefen Politik- oder Wirtschaftsnachrichten online ab. Im Vergleich zum vierten Quartal 2005 hat sich in Sachen VoIP kaum etwas bewegt. Die Forschungsgruppe registrierte eine Steigerung um lediglich einen Prozentpunkt auf elf Prozent. Dabei seien es insbesondere die Jüngeren die weltweit über VoIP kostenlos telefonieren. Mit steigendem Alter der Befragten sinke aber das Interesse: So telefoniere zwar jeder Fünfte zwischen 18 und 24 Jahren über das Internet, aber nur jeder Zehnte zwischen 50 und 59 Jahren, und ab 60 Jahren nur noch vier Prozent der Befragten.
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