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News | Oktober 2006
10.10.2006
Ein Berliner Software-Unternehmen stellt RFID-Etiketten zur Aktenkennzeichnung vor. Damit soll eine neue Schnittstelle zwischen Papierakten und IT etabliert werden.
Findentity - so nennt die Firma Thax ihr RFID-basiertes System zur Aktenlokalisation, Dokumenten-Management und Einbettung von Papierakten in IT-Systeme. Das Besondere an "Findentity": Das System ermöglicht durch RFID nicht nur das sofortige Auffinden von Akten in Büros, sondern schafft auch eine naht- und drahtlose Verbindung der Papierakten zu digitalen Dokumenten, Diktaten und einem Workflow-System. Hierzu wird jede Akte mit einem batterielosen papierflachen Sender gekennzeichnet. Mittels RFID wird die Akte identifiziert, zeigt ihren Standort auf einem Raumplan und ruft sofort die elektronische Akte am Bildschirm auf.
Durch die Verbindung von automatischer Aktenidentifikation und digitaler Diktiertechnik werde eine bisher unerreichte Bearbeitungsschnelligkeit und -sicherheit erreicht, so das Unternehmen. Das System schaffe eine Schnittstelle, mit der Zeitaufwand und Kosten minimiert werden sollen. Zielgruppe für das neue System seien diejenigen Branchen, in denen Akten einen großen Stellenwert haben, aber auch die digitale Verarbeitung immer wichtiger sei. Wird in den Computer diktiert, könne das Diktat von Anbeginn mit der Akte verknüpft und automatisch geöffnet werden, sobald die Schreibkraft die Akte über das Lesegerät ihres Arbeitsplatzes zieht, ohne erst in Menüs und Verzeichnissen suchen zu müssen. Findentity wurde zudem mit dem Innovationspreis 2006 der Initiative Mittelstand ausgezeichnet.
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