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News | Oktober 2006
11.10.2006
Kurz vor der Übernahme von YouTube durch Google, stellt die Plattform erneut ihr Potenzial unter Beweis - durch Kooperationen mit einem Fernsehsender und zwei Plattenlabels.
Gestern hat Google erklärt, die heißeste Video-Plattform im Netz zu übernehmen, heute beweisen die Macher der Plattform ein letztes Mal, warum YouTube an der Spitze ist. Denn mit CBS, Universal und Sony-BMG werden drei große Player zur Unterstützung ins Boot geholt. Die Idee dabei ist denkbar einfach: mehr Content, mehr Nutzer - zumindest aber mehr Aufmerksamkeit. So soll der Fernsehsender CBS künftig seine Video-Archive YouTube-Nutzern zugängig machen. Die kurzen Clips stammen dabei aus den Bereichen Sport, Entertainment und Nachrichten. CBS soll sich zudem für erste Urheberrechtsprüfungen, mittels verbesserter Content-Identification-Architecture, verantwortlich zeichnen.
Mit Sony-BMG und Universal Music gehen zwei Musikverlage an den Start, die aus ihren Bibliotheken Musikvideos zur Verfügung stellen. Sony-BMG will Nutzer mit Sounds versorgen, die sie in ihre eigenen Videos einbinden können. Gleiches gilt für die Universal Music Group. Trotzdem wird die Plattform strenge Copyright-Maßstäbe anlegen und Inhalte, die nicht autorisiert sind, per Filter ausfindig machen. Für alle drei Kooperationen gilt: Das Aufgebot wird durch Werbeeinnahmen finanziert.
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