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News | Oktober 2006
11.10.2006
Zur Steigerung des Workflows setzen deutsche Unternehmen vermehrt auf PDAs und Smartphones. Doch dabei kommt die IT-Sicherheit häufig zu kurz.
2006 steigt die berufliche Nutzung von PDAs und Smartphones weiterhin kontinuierlich, so das Ergebnis einer ubitexx-Studie unter 325 Führungskräften. Innerhalb von Industrie und Dienstleistungssektor haben demnach 10,7 Prozent aller Unternehmen mehr als 500 Handhelds in ihrem Gerätepark.
Vor allem bei den Dienstleistern nehme der Einsatz von Handhelds zu, dort wurde eine Steigerung um 67 Prozent verzeichnet. Doch analog zu diesem Zuwachs stieg auch die Anzahl der Sicherheitsvorfälle: Jedes vierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern hat in den letzten zwölf Monaten Vorfälle bei der Nutzung der Mobile Devices festgestellt. Erschreckend sei vor allem, dass fast 90 Prozent der 325 befragten Unternehmen auf ihren PDAs und Smartphones keine Benutzerrechte vergeben, um Anwendungen und Einstellungen für ihre Benutzer gemäß Security-Policy zu sperren. Dabei seien die IT-Benutzerrechte in gut der Hälfte der Unternehmen sonst klar spezifiziert. Diese größte Sicherheitslücke gelte es noch zu schließen, so ubitexx Fazit.
Um das Unternehmensnetz vor Malware, Virenbefall, Spyware und Datenabruf durch unautorisierte Dritte zu schützen, sollten IT-Sicherheitsmanager auf den Firmen-PDAs und -Smartphones Schutzsysteme, wie Virenscanner, Datenverschlüsselung, Authentisierung, mobile VPN-Clients und Firewalls installieren. Laut ubitexx-Studie setzen IT-Manager in Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern hier bisher vor allem auf mobile VPN-Clients und Authentisierung.
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