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News | Oktober 2006
23.10.2006
Drei Viertel aller Fach- und Führungskräfte glaubt an die Zukunft von RFID. Doch vor allem die Kosten pro Einheit scheinen einige CEOs noch zu hemmen.
Der Siegeszug von RFID ist nicht mehr aufzuhalten. 100 Fach- und Führungskräfte bestätigten diese klare Tendenz im aktuellen RFID-Report 2006 der Beratungsgesellschaft Eurospace. Danach sehen nur 25 Prozent der Manager in ihren Unternehmen eine Zukunft ohne RFID, während 34 Prozent die Technologie bereits einsetzen und immerhin 41 Prozent einen Einsatz planen.
Allerdings müssten die Chips deutlich billiger werden, lautet die Bilanz der High-Tech-Berater. Denn die Manager zeigten sich wenig kompromissbereit bei der Frage nach dem geduldeten Zeitraum für die Amortisierung eines RFID-Systems: Nur 33 Prozent würden diesen Prozess längerfristig akzeptieren, während 67 Prozent hier nach maximal anderthalb Jahren ein befriedigendes Resultat sehen wollen. Komplementiert werde dieser Trend durch die klare Aussage der Manager (57 Prozent), dass die Kosten per Einheit der wichtigste Punkt für den Einsatz der RFID-Technologie ist. Eine lange Lebensdauer der Chips hielten außerdem 48 Prozent der Befragten für notwendig, gefolgt von Speicherplatz (45 Prozent), Funkfrequenz, Übertragungsrate sowie Funktionsumfang mit je 42 Prozent.
Es gebe für die internationale Wettbewerbsfähigkeit weder mittel- noch langfristige Alternativen zum Einsatz von RFID, kommentiert Vincent Ohana von Eurospace das Ergebnis. In naher Zukunft solle deshalb ein Preis von einem Cent pro Einheit anvisiert werden.
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