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News | Oktober 2006
25.10.2006
Wer mit dem Suchmaschinen-Marketing von Google nicht richtig umgeht, verbrennt Geld. Wie man es richtig macht, verrät ein Insider.
Eigentlich soll Google-AdWords Shop-Betreibern helfen, Interessierte in Kunden zu verwandeln, doch das trifft nur bedingt zu. Denn wenn man nicht richtig aufpasst, bekommt Google das Geld und nicht der eShop. Das behauptet zumindest der freie Journalist und Autor Jan Tißler und zieht nicht nur mit AdWords in Gericht, sondern liefert auch gleich noch fünf wichtige Tipps wie man es besser macht. So rät er nicht gleich mit der ganzen Produktpalette in AdWords einzufallen, sondern erst einmal mit einem Produkt und einem Angebot quasi laufen zu lernen.
Entsprechend sollte das zu bewerbende Produkt oder die Dienstleistung sorgfältig ausgewählt sein. Denn ein bislang unbekanntes Produkt oder eine erklärungsbedürftige Dienstleistung bedeuten Streuverluste, so Tißler. Der dritte Tipp dürfte wohl der Kernpunkt sein, denn hier hagelt es Kritik für Google. So seien nicht die Klicks entscheidend für den Erfolg, sondern die Conversion-Rate, also die Zahl der Neukunden pro Klick. Google suggeriere, so der Autor, dass bei AdWords alles auf eine maximale Anzahl der Klicks ankomme. Das sei nur aus Sicht Googles zutreffend. Eigentlich sei die Conversion-Rate die Messlatte für die Werbe-Anstrengungen und den Nutzen von AdWords.
Zur Optimierung der AdWords-Anzeigen schlägt Tißler vor, Anzeigen beim so genannten Split-Testing, gegeneinander antreten zu lassen. Hier werden beispielsweise zwei Anzeigen geschaltet, die sich nur in einem Punkt voneinander unterscheiden. Die Anzeige, die sich besser entwickelt, macht das Rennen und tritt dann aber wieder gegen einen neuen Konkurrenten an. Genauso gilt prinzipiell: Läuft eine Werbung gut, kann man das Modell auf weitere Produkte, Kategorien und Angebote übertragen.
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