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News | Oktober 2006
30.10.2006
Das Handy als Werbemedium gewinnt stark an Bedeutung. Doch europaweit zeigen sich starke Unterschiede.
Mobiles Medienverhalten in Europa und den USA analysierten die Marktexperten von M:Metrics und stellten die Ergebnisse auf dem Fachkongress Mobile Content, am 26. und 27. Oktober im Rahmen der Systems 2006 vor. Nur 3,4 Prozent der deutschen Handy-Nutzer haben demzufolge im August dieses Jahres mindestens einmal auf Werbenachrichten mit dem Versand einer SMS reagiert. Im europäischen Vergleich der Schlüsselmärkte stehen die Deutschen damit hinten an. In Sachen Mobile-Content- und Business-Dienste nutzen sieben Prozent der US-Amerikaner, 10,1 Prozent der Franzosen, 18,5 Prozent der Bürger Großbritanniens und 29,1 Prozent aller Spanier solche Angebote bereits.
Das Handy gewinne als Werbemedium stark an Bedeutung, erklärt Will Hodgam vom Londoner Analystenhauses M:Metrics. Und zwar, weil immer mehr bekannte Marken SMS-Marketing nutzen und das Interesse der Konsumenten weiter anhält. Das Konsumverhalten beim aktiven SMS-Versenden führe Deutschland mit 36 Prozent im europäischen Vergleich an. Spanien folge mit 25 Prozent. Die richtigen Strategien im Mobile-Business zu entwickeln sei der Schlüssel für den wachsenden Erfolg bei den Konsumenten, so Hodgam abschließend.
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