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News | November 2006
06.11.2006
Wissens-Management kann anstrengend und zeitaufwendig sein. Dagegen hilft eine automatisierte Lösung, die auch Vorhandenes überraschend neu kombiniert.
Es klaffe eine Lücke zwischen Berichtswesen und aktivem Wissen-Management, sagen die Experten vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI). Und genau diese Lücke will man nun schließen - mit einer Software für workflow-basierte Wissensnetzerstellung namens ConWeaver. Diese semantische Lösung für die Informationsintegration und Informationssuche beseitige, nach Angaben der Wissenschaftler, eine der höchsten Klippen des Wissensmanagements: Die Akzeptanz durch die Firmenmitarbeiter. Und zwar durch Automatisierung solcher Netze.
Der besondere Charme der ConWeaver-Toolsuite bestehe darin, dass sie die vorhandenen Arbeitsabläufe und Berichtsmethoden in den Unternehmen abbilde, das in Dokumenten und Datenbanken gespeicherte Wissen verknüpfe und es anschließend in einem Intranet-Portal präsentiere. Hunderttausende von Dokumenten, Tabellen und anderen Datenquellen sollen sich so auf intelligente Weise ergänzen. Besonders stolz sei man beim Fraunhofer IPSI auf den modularen Aufbau des Suchmaschinen-Baukastens. Man habe Module entwickelt, die in weiten Grenzen frei miteinander kombiniert werden könnten und so zu überraschenden Leistungssteigerungen führten. Außerdem könnten die Module einzeln für sich optimiert und an Kundenbedürfnisse angepasst werden.
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