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News | November 2006
13.11.2006
Wie kann RFID das Verbrauchervertrauen gewinnen? Sichere Clipped-Tags sind ab sofort zum breiten Einsatz im Handel erhältlich. Den Datenschutz übernimmt dabei der Kunde selbst.
Die von IBM entwickelten Clipped-Tags ermöglichen den Konsumenten durch einfaches Abtrennen der Antenne, den Bereich der Lesbarkeit des Funkchips auf wenige Zentimeter zu reduzieren. Der in der gesellschaftlichen Diskussion häufig angeführte Kritikpunkt des fehlenden Datenschutzes kann so umgangen werden. Trotz der geringen Reichweite nach dem Abklemmen der Antennen bleiben wertvolle Produktinformationen auf dem RFID-Chip erhalten, so dass zum Beispiel Warenumtausch- oder fällige Rückrufaktionen reibungslos ablaufen können.
Seit Juli 2006 arbeitet IBM zusammen mit dem kanadischen Unternehmen Marnlen RFiD an der Realisierbarkeit der Clipped-Tags. Mit der Markttauglichkeit der Technologie werde der Datenschutz nun sprichwörtlich in die Hände der Kunden und Kundinnen gelegt, da diese die Antenne selbstständig, einfach und schnell abtrennen könnten, erklärt Dr. Paul Moskowitz von IBM die wesentlichen Vorteile des neuen Systems. Bisher wird RFID vor allem bei der Behälter- und Palettenabfertigung innerhalb von Warenlagern genutzt. Mit der Einführung von Clipped-Tags können Unternehmen nun die Technologie verstärkt bei Einzelartikeln einsetzen ohne Datenschutz-Ressentiments der Kunden befürchten zu müssen.
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