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News | November 2006
16.11.2006
Wer auf Nummer sicher gehen will bei Voice-over-IP, bekommt nun ratsame Tipps vom Profi. Und es stellt sich heraus: VoIP ist gar nicht so unsicher.
Die Telefonie über das Internet - VoIP - steht ja bei den Unternehmen in einem guten Ruf. Trotzdem weisen beispielsweise die Sicherheitsexperten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) immer wieder darauf hin, dass bei Internettelefonie gefährliche Sicherheitsmängel bestünden. Was Unternehmen wie Privatkunden beachten sollten, erklärt nun die VoIP-Firma sipgate.
Der externe Zugriff auf einen DSL- oder Kabel-Internet-Anschluss ist nur mit extrem hohen technischen Aufwand und Experten-Wissen möglich. Im Vergleich zum analogen Festnetz macht VoIP die Telefonie damit sicherer. Anders ist das bei den von Privatnutzern beliebten wLAN-Router: Diese stellen tatsächlich einen Angriffspunkt für Hacker dar. Deshalb sollte der Zugriff auf das wLAN-Netz durch ein persönliches Passwort geschützt und mindestens der Verschlüsselungsstandard WPA (Wi-Fi Protected Access) aktiviert sein.
Um Angriffe innerhalb eines Netzwerkes abzuwehren, sollte man die Konfigurationsoberfläche der eingesetzten VoIP-Hardware ebenfalls durch ein Passwort schützen. Die Gefahr von Werbeanrufen über VoIP in Deutschland ist derzeit rein theoretisch, meint sipgate. Erhöhter Schutz bestehe zudem dadurch, dass jeder Nutzer den VoIP-Providern bekannt ist. Entsprechende Werbe-Anschlüsse könnten so umgehend eliminiert werden.
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