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News | November 2006
22.11.2006
Neue Standards im Bereich mobiler Technologien: Die GSM Association will Near-Field-Communication für die Bezahlung mit Handys etablieren.
Der weltweite Zusammenschluss von 40 Prozent aller Mobilfunk-Netzbetreiber GSM Association will einen einheitlichen Standard für das Bezahlen mit dem Handy herstellen. Die sogenannte Near-Field-Communication (NFC) soll dabei eine Reihe neuer kontaktloser Applikationen ermöglichen, die einen neuen Markt für Mobilfunk-Anwendungen versprechen. Denkbar sei zum Beispiel das drahtlose Bezahlen bei dem der Eintritt an die Person gebunden ist, vor allem im Bereich des Ticketing im Nah- und Fernverkehr und bei Veranstaltungen, wie Sport- oder Konzertveranstaltungen. Außerdem könnte NFC personalisierte Informationen übermitteln und drahtloses Zahlen online ermöglichen.
Die feste Kundenbeziehung zwischen den Netzbetreibern und den Handybesitzern soll für Sicherheit sorgen. Da die Nutzer bei der Ausgabe der SIM-Karte alle relevanten Angaben für die Telefonabrechnung erhalten, ist NFC relativ risikolos für die Netzbetreiber umzusetzen. Doch bevor internationale Nutzbarkeit gewährleistet werden kann, wird NFC erst einmal geprobt, um international gültige NFC-Standards hervorzubringen. Erst das werde einem weltweiten Markt für die Technologie Vorschub leisten. Denn Kompatibilität und Standardisierung seien fundamentale Bedingung für einen Erfolg auf dem Markt mobiler Technologie, ist sich Alex Sinclair von der GSM Association sicher. NFC eröffne eine Vielzahl von Möglichkeiten. Um das volle Potential ausschöpfen zu können, sei daher das Zusammenarbeiten der unterschiedlichen Mobilfunk-Branchen notwendig.
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