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News - Archiv November 2006

22.11.2006 - Das Problem des ROI bei RFID-Projekten liegt nicht an der Technologie selbst, sondern an den Messungen und der Einbindung. Die meisten Unternehmen haben aber die nötige finanzielle Kraft.

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ROI für RFID? Wie denn?

22.11.2006

Das Problem des ROI bei RFID-Projekten liegt nicht an der Technologie selbst, sondern an den Messungen und der Einbindung. Die meisten Unternehmen haben aber die nötige finanzielle Kraft.

Immer noch scheint RFID etwas für die großen Unternehmen zu sein, und immer noch scheint der Return-on-Investment (ROI) sich wirklich Zeit zu lassen. Denn im Schnitt brauchen Firmen bei Implementierungen 30 Monate, damit sie die Investition wiederbekommen, die in der firmeneigenen RFID-Technologie stecken. Der schnellste ROI liegt bei 18 Monaten, der längste bei 48 Monaten. Das fand eine Studie der Marktforscher von Aberdeen Research heraus. Zum Vorschein kam auch, dass nur zehn Prozent der RFID-Initiativen länger als fünf Jahre laufen.

Solche Initiativen sind abhängig von den finanziellen Mitteln. Das wird auch daran deutlich, dass rund die Hälfte der RFID-Initiativen in Firmen laufen, die mehr als fünf Mrd. US-Dollar Umsatz im Jahr verzeichnen. Im Schnitt investieren diese Unternehmen 1,5 Mio. US-Dollar in die Technologie. 85 Prozent von ihnen erreichten einen positiven ROI innerhalb von fünf Jahren. Alle Unternehmen sind aber der Meinung, dass der Hauptteil des Nutzens noch in der Zukunft liege.

Aberdeen stellt zudem fest, dass die ungenügende Messbarkeit des ROI immer noch viele Unternehmen davor abschreckt, RFID einzusetzen. Der ROI hänge ab von der Aufgabe des Unternehmens, dem Engagement beim Technikeinsatz und der Fähigkeit, RFID-Daten in die Unternehmens-IT einzuspeisen. Nach Meinung von Russ Klein von Aberdeen werde der bessere Langzeit-ROI aber nur erzielt, wenn RFID in die komplette Unternehmensstrategie einfließe und man zudem noch Partner für das Design und die Implementierungen hinzu ziehe.

Für eine begrenzte Zeit ist die Studie kostenlos erhältlich, lassen Aberdeen Research verlauten.

 


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