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News | November 2006
29.11.2006
Immer noch leiden Online-Shops unter mangelndem Vertrauen der Kundschaft. Das Vorbild heißt "Laden in der Einkaufspassage" zumindest was die Sicherheit angeht.
Keine guten Nachrichten so kurz vor Weihnachten: Die europäischen Online-Händler haben es bisher nicht geschafft, das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Und die Konsequenz daraus ist, dass den Händlern enorme Umsätze verloren gehen, da sie nicht genug Sicherheit für die Online-Transaktionen geben. So lautet das beunruhigende Fazit einer Erhebung von TNS Research im Auftrag von VeriSign. Die Fakten: 60 Prozent aller Online-Kunden in Europa haben bereits eine Bestellung abgebrochen, weil sie sich bei einer Transaktion auf den besuchten Websites nicht sicher genug fühlten.
Die britischen Verbraucher sind am wenigsten besorgt, was die Sicherheit betrifft. 54 Prozent der Befragten brachen im Schnitt den Online-Einkauf ab. In Deutschland sieht das schon anders aus; hier fühlen sich 64 Prozent nicht sicher. Frankreichs Konsumenten liegen mit 60 Prozent etwas darunter, Schweden und Dänemark mit jeweils 65 Prozent leicht darüber. Ärgerlich für die eShops: 52 Prozent aller europäischen Verbraucher meinten, dass sie ein Online-Geschäft nicht abgebrochen hätten, wenn ein Sicherheitssiegel zum Einsatz gekommen wäre. Verbraucher müssten deshalb das gleiche Vertrauensgefühl bekommen, meint Simon Church von VeriSign, wie in einem Laden in der Fußgängerzone.
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