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News | Dezember 2006
01.12.2006
Sicherheitslücken und die Bedenken seitens der Kunden beim Online-Kauf haben wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Eine Studie prognostiziert düstere Zahlen für eine ansonsten optimistische Branche.
Die eCommerce-Umsätze steigen weiter. Doch Online- und Offline-Sicherheitslücken haben einen wesentlichen Einfluss auf das Kaufverhalten und drücken die Zahlen. Einer Studie der Marktanalysten von Gartner zufolge gehen jährlich 913 Millionen US-Dollar durch Sicherheitslücken verloren. Eine weitere Milliarde wird nicht umgesetzt, weil die Kunden negativ reagieren und Ressentiments gegen unsichere oder vermeintlich unsichere eShops hegen.
Fast die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) gaben an, Informations-Diebstahl, Datenlücken oder Hacker-Attacken würden ihr Verhalten im Internet beeinflussen. Das wirke sich auf alle Bereiche des eCommerce (Online-Shopping, Online-Banking und ePayment), aber auch auf das eMail-Verhalten der Nutzer aus, so die Studie. Institutionen aus diesen Bereichen seien gut beraten, die Sicherheit ihrer Angebot zu stärken, ohne die Verbraucherfreundlichkeit außer Acht zu lassen, rät Avivah Litan von Gartner. Ohne diese Maßnahmen könnten Kunden verloren gehen. Firmen sollten verschieden Taktiken kombinieren, um ihre Systeme sicherer zu machen. Litan schlägt vor, Betrugserkennung in die Server-Architektur zu implementieren und verstärkt auf die Verschlüsselung heikler Daten und Nutzer-Authentifikationen zu achten.
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