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News | Dezember 2006
07.12.2006
Wenn das Vertrauen der Kunden in die Werbung bröckelt, hilft nur eins: Ihn einfach selbst zum Werbenden machen.
Wie Kunden auf die von anderen Kunden kreierte Werbung reagieren, hat eine Studie der American Marketing Association (AMA) versucht herauszufinden: So werde nutzergenerierte Werbung dabei von der Mehrheit als kundenfreundlicher (68 Prozent), kreativer (56 Prozent) und innovativer (55 Prozent) wahrgenommen. 18- bis 24jährige sind allerdings wesentlich skeptischer gegenüber dieser neuen Marketingform: 21 Prozent finden solche Strategien weniger vertrauenswürdig, 20 Prozent erachten sie als unverantwortlicher und 13 Prozent finden sie weniger kundenfreundlich. Die 25- bis 64jährigen sind nicht so verhalten: Nur jeweils zehn Prozent erachten kundengenerierte Werbung als weniger vertrauenswürdig oder weniger verantwortlich. Nur fünf Prozent finden sie weniger kundenfreundlich als die klassische Top-Down-Werbung.
Viele Firmen gäben die Kontrolle über die Marke auch an die Konsumenten ab, so Dennis Dunlap von der AMA. Der Widerstand der Kunden gegen alle Formen des Marketings müsse eben dazu führen, dass Unternehmen ihre Strategien überdenken und die Kunden mehr in den Marketing-Prozess einbeziehen. Es sei wichtig zu verstehen, wie Kunden einbezogen werden könnten, ohne die Marke zu gefährden.
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