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News | Dezember 2006
14.12.2006
Die Mehrheit der Nutzer von Video im Internet bevorzugt kurze Clips, Nachrichten, Sport oder Entertainment. Video-on-demand findet offenbar kaum Anklang.
Das fanden die Marktexperten von ABI Research für die nordamerikanischen Nutzer von Video im Internet heraus. Nur fünf Prozent aller Nutzer von Online-Videos haben demnach schon einmal einen Film über das Internet käuflich erworben, weitaus weniger als diejenigen, die Videos illegal über P2P heruntergeladen haben. Downloads von Filmen, ob legal oder illegal, bleibt somit die am seltensten genutzte Form des Videos im Internet. Sieben von zehn Nutzern schauen hingegen kurze Clips, aus den Bereichen Sport oder Nachrichten. Auf die Nachfrage, warum sie so selten Videos kostenpflichtig laden, gaben 48 Prozent an, sie seien zufrieden mit den existierenden Märkten, mit Kabel- und Satelliten-TV sowie dem bestehenden DVD-Leihsystem.
Die große Mehrheit nutze im Internet ausschließlich kurze Videoformate, bringt Michael Wolf von ABI Research die Ergebnisse auf den Punkt. Während ältere Nutzer zumeist Nachrichten und Sport schauen, gehe die Tendenz bei jüngeren Nutzern in den Bereich Entertainment. Insbesondere seien bei dieser Altersgruppe kurze, unterhaltsame Videos wie auf YouTube gefragt. Um Video-on-demand markttauglich zu machen, so Wolfs Fazit, gelte es vor allem, Business-Modelle zu entwickeln, die das Kundeninteresse steigerten. Dazu gehöre vor allem die Gewährleistung einer bequemen Bezahlung und Erhöhung der Qualität für ein Anschauen auf großen Monitoren.
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