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News | Dezember 2006
18.12.2006
Die Anwendung von passiven RFID-Tags in der Supply-Chain ist keineswegs begeisternd. Gegen einen stärkeren Einsatz spricht vor allem eins: Der Preis.
Die Hoffnungen in passive RFID-Tags wurden industrieweit noch nicht erfüllt besonders die Ultra-High-Frequency (UHF)-Tags enttäuschten. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmen ABI Research hervor. Als Gründe für das Scheitern haben die Experten das Verhältnis von Preis, Anwendungsumfang und RFID-Business-Case ausgemacht. Die Zwickmühle dabei, so ABI, nur höhere Stückzahlen der Tags könnten Preise langfristig senken. Diese aber werden nur erreicht, wenn die Anwender keine hohen Preise zahlen müssten. Denn eine normale Lieferkette verlange nicht unbedingt RFID anders sieht es schon bei den Gütern aus, die hohen Risiken augesetzt seien oder so wertvoll, dass sie die teuren Tags rechtfertigten.
Laut Robert Foppiani von ABI Research leiten die Tag-Hersteller nun Preiskämpfe ein. Dieser Strategie seien aber nicht einmal kurzfristig Erfolge bei der Erhöhung der Stückzahlenverkäufe beschert. Vendors, die die Preise rapide senkten, sollen entweder scheitern oder in Nischenmärkte abwandern. Nur eine allmähliche Senkung der Produktionskosten sei eine wertvolle Strategie. Was aber wiederum bedeute, dass vorsichtige Nutzer nur sehr langsam mehr Tags kaufen.
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