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News | Dezember 2006
19.12.2006
Dual-Mode Handys versprechen Nutzen für Kunden ebenso wie Netzbetreiber und sollen sich schneller etablieren als 3G-Technologien. Marktexperten geben wichtige Tipps, was es dabei zu beachten gilt.
Fixed/Mobile Convergence (FMC) werde die mobilen Engeräte der nächsten Generation hervorbringen, sagen die Marktanalysten von Frost & Sullivan. Sie prognostizieren daher eine wachsende Akzeptanz von FMC-Lösungen in Westeuropa. Dies werde sowohl Nutzern als auch Netzbetreibern Vorteile bringen: Die Verbindung von WiFi und herkömmlichen Mobilfunknetzen ermögliche eine größere Netzabdeckung, z.B. in Gebäuden, gleichzeitig könnte die Einbindung in wLAN-Netze und die damit einhergehende Nutzbarkeit von VoIP die Preise für die Kunden extrem drücken.
Ein Kernproblem sei nach wie vor der mangelhafte Return-on-Investment. Viele Netzbetreiber befürchten, dass die in FMC getätigten Investitionen sich nicht auszahlen würden. Diese Befürchtung sei durchaus verständlich, so Frost & Sullivan: Viele Netzbetreiber hätten sich bei der Umstellung auf 3G-Technologien einer nur geringen Nachfrage gegenüber gesehen. Die Entwicklung von FMC könne sich wegen der unterschiedlichen Technologien und Protokolle in den konvergierenden Netzwerken als ebenso kosten- und zeitaufwändig herausstellen. Deshalb sei es bei der Umstellung besonders wichtig, von vornherein auf die Kundenwünsche einzugehen, Loyalität zu erzeugen und attraktive Preismodelle zu entwickeln. Dual-Mode Endgeräte dürften beispielsweise nur wenig kosten, um eine hohe Kundenakzeptanz zu erreichen.
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