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News | Dezember 2006
20.12.2006
Die Teens sind wieder einmal als Innovationstreiber stark: Selbstgemachte Inhalte und ständigen Kontakt zum großen Freundeskreis wollen sie auch "to go".
Einfaches Telefonieren war gestern. Es geht immer häufiger um Fotonachrichten und Video Messaging, IM, Chat, Dating und User Generated Content, wenn Teens zu ihrem Handy greifen. Bei weitem Spitze sind die 13 bis 17jährigen in Italien, von denen knapp 70 Prozent ihr Telefonino zu mehr als zum Sprechen nutzen. Die spanischen und die britischen Teens folgen mit gut 63 Prozent und auch in Frankreich sind immerhin 58 Prozent dabei. In Deutschland dagegen scheinen die jungen Leute zögerlicher, 44 Prozent sind es hier. Und, eigentlich außer Konkurrenz, auf dem letzten Platz mit knapp 38 Prozent die 13 bis 17jährigen in den USA. In der nächsten Altersgruppe (bis 24 Jahre) verschieben sich die Positionen leicht, allerdings liegen im Ranking nun die Deutschen auf dem letzten Platz.
Den Teenagern und jungen Erwachsenen komme besondere Bedeutung zu, meint Analyst Paul Goode von M:Metrics. Denn viele von ihnen seien frühzeitig beim PC-basierten Aufbau sozialer Netzwerke aktiv gewesen und hätten sich als Innovationstreiber auch in der mobilen Arena bewiesen. Er sieht zudem eine direkte Beziehung zwischen der 3G-Penetrationsrate und dem Video Messaging. Mit der Weiterentwicklung der Netze kämen erschwingliche Endgeräte auf den Markt, die gut ausgestattet insbesondere die jüngeren Nutzer ansprechen. Vor diesem Hintergrund erwartet Goode, dass bessere kostengünstige Handys in Verbindung mit schnelleren Verbindungen die mobile Contentnutzung signifikant steigern werden.
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