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News | Dezember 2006
21.12.2006
Nutzer von Suchmaschinen leben gefährlich. Wer falsch googelt, kann sich schnell auf einer zwielichtigen Webseite wiederfinden. Sogar einige Sponsored-Links sind fragwürdig.
Einer Studie der IT-Sicherheitsexperten von McAfee zufolge verlinken alle großen Suchmaschinen auch auf gefährliche oder in puncto Sicherheit fragwürdige Seiten. Zwar sei das Risiko, über die Suchmaschinen von Google, Yahoo!, MSN, AOL und Ask auf gefährliche Seiten verwiesen zu werden, seit Mai um zwölf Prozent zurückgegangen, dennoch verzeichneten riskante Seiten über 268 Millionen Besucher von Suchmaschinen pro Monat. Es sei zwar gut zu sehen, dass Suchmaschinennutzung für die Nutzer sicherer geworden sei, bilanziert Chris Dixon von McAfee. Aber da einer von zwölf Sponsored-Links nach wie vor auf fragwürdige Seiten verweise, sei durchaus noch Verbesserungsbedarf.
Als gefährliche Seiten definiert McAfee solche, auf denen der User mit Adware, Spyware, Viren in Kontakt komme, Gefahr laufe Spam zu abonnieren oder häufigen Pop-Ups ausgesetzt werde. Dazu hatte McAfee die fünf großen Suchmaschinen genauer unter die Lupe genommen. Dabei erwies sich AOL als die sicherste: Nur 3,6 Prozent der von AOL generierten Treffer schätzte McAfee als gefährlich oder fragwürdig ein. Der Schnitt aller Suchmaschinen lag bei 4,4 Prozent. Sogar für einzelne Suchwörter führte die Studie Statistik: Das Wörtchen free hatte in 14,5 Prozent der Fälle dubiose Treffer zur Folge. Und auch im Bereich mp3 gibt es nur selten etwas wirklich geschenkt. Suchen nach ipod nano und mp3 music downloads führten in 23,3 Prozent der Fälle zu einem fragwürdigen Ergebnis.
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