In der letzten Dezemberwoche kam es zu einem um 30 Prozent geringeren Spam-Aufkommen. Ein Weihnachtsgeschenk der Spammer an die genervten Nutzer? Mitnichten!
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Die Antispam-Experten von SoftScan führen das verringerte Aufkommen vielmehr darauf zurück, dass ein großes Botnet Ende Dezember kurzfristig Kontrolle über seine Clients verloren haben könnte. Ein weiterer Grund könnte das Erdbeben in Asien gewesen sein, dass Spammer aus der Region gehindert haben könnte, ihre Aktivitäten fortzusetzen. Eine andere mögliche Theorie sieht den Rückgang darin, dass eine große Zahl User zu Weihnachten einen neuen Rechner geschenkt bekommen habe und deshalb weit weniger infizierte Rechner in Betrieb waren. Gegen diese Theorie spricht allerdings, dass 2005 zu dieser Zeit kein Rückgang zu verzeichnen war.
Mit 89,36 Prozent im Mittel sei das Spamaufkommen nach wie vor enorm hoch, lässt SoftScan verlauten. Der Level von mit Viren infizierten eMails sei mit 0,5 Prozent aller eMails allerdings eher gering. Doch wenn es Software-Pakete auf dem Markt gebe, die es jedermann ermöglichen, eigene Spam-Attacken zu starten, sei es nicht verwunderlich, dass Spam derartig verbreitet sei, so Diego d’Ambara von SoftScan.
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