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News | Januar 2007
16.01.2007
Unternehmen in Deutschland haben meistens eine Homepage. Europaweit Spitze sind die deutschen Firmen dennoch nicht.
Immer mehr deutsche Unternehmen setzen auf den Online-Kanal in der Pflege ihrer Beziehung zum Kunden. Denn rund 73 Prozent von ihnen hatten 2006 eine eigene Homepage. Das fand eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heraus. Die gute Nachricht: Auch immer mehr kleine Firmen nutzen das Internet als Schaufenster. Insgesamt stieg die Zahl der Firmen-Webseiten nur leicht gegenüber dem Vorjahr. Aber im europäischen Vergleich kommen die deutschen Firmen nur auf den siebten Platz. Spitzenreiter ist Schweden mit 86 Prozent Unternehmens-Homepages. Danach folgen Dänemark mit 83 Prozent und Finnland mit 80 Prozent.
Der BITKOM unterstreicht aber, dass die Webseiten nicht nur der Information für Produkte und Dienstleistungen, sondern auch als eShops dienen. Und dabei stellt der Verband fest, dass rund 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen 2006 in Deutschland verkauft worden sind. Damit sei man europaweiter Spitzenreiter. Trotz leicht sinkender Wachstumsraten boome der eCommerce wie selten zuvor und das unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung, meint Jörg Menno Harms vom BITKOM. Der Verband prognostiziert dem heimischen eCommerce zudem Umsätze von rund 700 Milliarden Euro in 2009.
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