ECIN Home | Aktuell |
News | Januar 2007
23.01.2007
Extremen Bedingungen sind RFID-Tags bei der Verarbeitung und Kontrolle von Spenderblut ausgesetzt. Doch auch die haben sie nun gut überstanden.
Oft müssen Blutkonserven vernichtet werden, weil die Temperatur nicht oder nur mangelhaft überwacht wurde und das bei sinkenden Spenderzahlen. Um das zu verhindern, möchte man nun RFID-Technologie einsetzen. Spezialisten von Siemens haben zusammen mit der Firma Schweizer Electronic, der Blutbank der Universitätsklinik Graz und dem Blutbeutelhersteller MacoPharma ein Lösung entwickelt, die den extremen Bedingungen standhält.
In der Hauptsache müssen die Tags nicht nur die Temperatur messen können, sondern auch bei der Herstellung Sterilisations- und Pasteurisierungsvorgänge überstehen. Die Blutbeutel werden zudem bei der Verarbeitung mit bis zu 5000-facher Erdbeschleunigung in einer Zentrifuge geschleudert. Diesen Härtetest, so berichtet Siemens, habe die Technologie überstanden und werde nun von den zuständigen Zulassungsbehörden geprüft. Siemens gehe davon aus, dass das System bis 2008 einsetzbar sein wird.
Zum gleichen Thema:
09.01.2007 - RFID bleibt 2007 Thema
21.12.2006 - RFID: Und ab die Post!
18.12.2006 - RFID macht keine gute Figur in der Praxis
22.11.2006 - ROI für RFID? Wie denn?
13.11.2006 - RFID - aber bitte mit Datenschutz!
Mehr Infos zum Thema 'RFID'