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News | Februar 2007
01.02.2007
Es gibt nur wenige Werbeträger, die so effektiv sind wie das Fernsehen. Die vermehrte Nutzung von Online-Videos schwächt allerdings den Giganten.
Das lässt zumindest eine Studie der Marktanalysten von Harris Interactive vermuten: In ihrer Befragung gaben 42 Prozent der befragten US-Bürger an, Online-Videos via YouTube zu konsumieren, 14 Prozent waren regelmäßige Besucher. Zwei Drittel der aller regelmäßigen YouTube-Nutzer opferten andere Tätigkeiten, um die Video-Plattform intensiv nutzen zu können. 36 Prozent sparten bei der Zeit, die sie sonst auf anderen Websites verbracht hätten, 20 Prozent sparten bei der Kommunikation, also bei eMails und Sozialen Netzwerken. Ein weiteres Drittel gab an, die bei YouTube verbrachte Zeit würde beim Fernsehen eingespart.
Wenn allerdings Werbung - ganz wie im klassische Fernsehen - vor oder zwischen die gestreamten Clips geschaltet würde, müsste YouTube mit Einbrüchen der Nutzerzahlen rechnen, so die Studie. 73 Prozent der regelmäßigen Besucher gaben an, die Seite würde dann für sie an Attraktivität verlieren. YouTube sei vor allen Dingen für Teenager und junge Erwachsene attraktiv, so Aongus Burke von Harris Interactive. Die Plattform habe sich zu einer treibenden Kraft innerhalb der Entertainment-Industrie entwickelt. Für traditionelle Medien wie das Fernsehen stelle YouTube aber auch eine Gefahr dar, weil sich die Plattform nicht nur der Inhalte der klassischen Medien bediene, sondern gleichzeitig Raum für nutzergenerierte Inhalte zur Verfügung stelle.
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