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News | Februar 2007
02.02.2007
RFID-Tags sollen verfolgen, wann und wie lange Kunden SalesTV im Laden auch wirklich schauen. Um dann damit Verhaltensprofile zu steuern.
Instore-Fernsehen hatte bisher das Problem, dass die beworbenen Produkte im schlimmsten Fall keinen interessiert haben. Das wollen der ProSiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media und die Smart Point Media AG nun ändern, indem sie das Instore-Fernsehen impulsTV mit RFID-Chips aktivieren.
So installierte man am Point-of-Sale (PoS) im Lebensmitteleinzelhandel Plasmabildschirme, die wissen, ob Kunden die Spots auch anschauen. So spricht ein RFID-Chip im Einkaufswagen des Kunden die Bildschirme an. Das System generiert dann Daten, die Auskunft darüber geben, wo und zu welcher Uhrzeit ein Konsument einen bestimmten Spot gesehen hat. Gleichzeitig könne auch die Kontaktfrequenz eines Werbespots pro Konsument gesteuert werden.
Die Unternehmen versprechen sich dadurch aufschlussreiche Daten, die genaue Verhaltensprofile von Konsumenten in der Entscheidungsphase am PoS abbilden. Derzeit generieren 17 SB-Warenhäuser der Marktkauf-Gruppe mit impulsTV 1,3 Millionen Direktkontakte pro Woche. Bis Ende 2007 sollen national weitere 80 Märkte hinzukommen.
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