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05.02.2007 - Nicht alles kann so glatt gehen wie die Deals mit CBS oder NBC. YouTube muss sich nun mit Forderungen des Medienriesen Viacom auseinandersetzen, die Löschung von Inhalten fordern.

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Viacom rügt Googles YouTube

05.02.2007

Nicht alles kann so glatt gehen wie die Deals mit CBS oder NBC. YouTube muss sich nun mit Forderungen des Medienriesen Viacom auseinandersetzen, die Löschung von Inhalten fordern.

Der Streit um mitgeschnittene TV-Clips auf YouTube spitzt sich zu, denn Viacom, ihres Zeichens Mediengruppe der TV-Sender MTV, VH1 und Nickelodeon und Eigentümerin der Paramount Pictures, forderte YouTube und damit Google auf, etwa 100.000 unautorisierte Clips von den Servern zu nehmen. Der Grund: Man sei sich nicht über eine Marktvereinbarung einig geworden und Viacom fühle sich nun ungerecht behandelt. Zudem wirft man dem Clip-Portal vor, dass Filter-Funktionen, die unautorisierte Inhalte blocken sollen, nicht greifen. Die Konsequenz sei nun die Reaktion der Mediengruppe. Entgegen aktueller Probleme mit Viacom habe YouTube aber mit der Tochter MTV eine Vereinbarung getroffen, wonach man MTV-Clips verwenden könne. Grundlage dieses Vertrages sei eine Umsatzbeteiligung von MTV.

YouTube erkläre sich nun bereit den umstrittenen Content von ihren Seiten zu tilgen und bestätige auch die Interessen der Urheberrechtehalter. Im November vergangenen Jahres habe man bereits 30.000 Dateien gelöscht, nachdem die "Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers" Urheberrechtsverletzungen beanstandet habe. Dass große Mediennetzwerke und YouTube auch positive Vereinbarungen treffen können, zeigen die Deals, die CBS, General Electric und NBC Universal mit der Plattform geschlossen haben. Usern von YouTube ist es demnach erlaubt Mitschnitte von Sendungen dieser Mediengruppen hochzuladen.

 


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