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News | Februar 2007
06.02.2007
Simultane Mediennutzung seitens der Konsumenten stellt die Werbetreibenden vor wachsende Herausforderungen. Eine unüberbrückbare Kluft zwischen Werbern und Beworbenen?
Wenn der Tag nur 24 Stunden hat und das Medienangebot wächst, wird der Konsument zum Medien-Multitasker. Das müsste sich auch in den Strategien der Werber niederschlagen, so eine Studie der Marktexperten von BIGresearch. Die Unterbrechungen, die bei periodischer Mediennutzung auftreteten, stellten echte Herausforderungen an die Werbetreibenden, so Joe Pilotta von BIGresearch. Sie verließen sich auf eine ungebrochene Aufmerksamkeit, die bei simultaner Nutzung verschiedener Medien niemals auftrete. Beim Surfen waren 70,7 Prozent der Nutzer durch andere Medien abgelenkt, beim Fernsehen nutzten 67,9 Prozent der Befragten andere Medien nebenher, beim Radiohören waren es 56,4 Prozent.
Demnach bestehen nach wie vor Differenzen zwischen Werbeausgaben und dem tatsächlichen Anreiz für Kaufentscheidungen seitens der Konsumenten. BIGresearch untersuchte die wichtigsten Kaufanreize der Konsumenten im Verhältnis zu den Investitionen seitens der Industrie. So verließen sich 30,4 Prozent aller Konsumenten beim Autokauf auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Beim Kauf elektronischer Geräte waren es sogar 42,6 Prozent - beide Industrien investierten praktisch kein Geld in soziale Werbung. Dabei hätten neue Medienformen das Mund-zu-Mund-Universum stetig vergrößert und klassische Werbeformen für viele Nutzer praktisch irrelevant werden lassen, so Pilotta.
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