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News | Februar 2007
08.02.2007
Eigentlich gibt es nur Vorteile bei Software-on-Demand. Auch wenn der Mittelstand eine Menge Geld ungenutzt zum Fenster raus wirft.
Die meisten mittelständischen Unternehmen haben Software-Leichen im Keller, verrät eine Befragung von novomind. Schätzungsweise 80 Prozent der IT-Abteilungen im Mittelstand verfügen über ungenutzte Software-Lizenzen. Als klare Alternative sieht novomind die nutzungsgebundene Modelle wie beispielsweise Software-as-a-Service, kurz SaaS.
Der große Vorteil von SaaS bestehe darin, Überlizensierung zu vermeiden, indem die Geschäfts-Software nur gemietet wird. Zudem entfallen neben den Anschaffungskosten auch die zusätzlichen Wartungskosten, die novomind auf jährlich 15 bis 25 Prozent des Einkaufspreises beziffert. Auch müssten die Unternehmen keine eigene IT-Infrastruktur aufbauen, da die Hardware und Systemimplementierung ausgelagert werden. Je nach Anwendung könnten so die Budgets dann um rund 30 bis 80 Prozent entlastet werden.
Vorbehalte gegen On-Demand-Lösungen haben einige Unternehmen jedoch in puncto Sicherheit, da sie die Weitergabe sensibler Tracking-Daten fürchten. Novomind hält diese Sorgen aber für unbegründet, da die Sicherheit von Kunden- und Unternehmensdaten vertraglich garantiert werde. Schätzungen der von novomind zitierten Marktforscher Gartner gehen zudem davon aus, dass bis 2011 25 Prozent der gesamten Software auf der Basis des SaaS-Modells entwickelt sein könnte.
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