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News | Februar 2007
09.02.2007
Software gleicht Produktzutaten mit den Ernährungsgewohnheiten des Einkäufers ab: RFID sorgt dafür, dass die richtigen Zutaten im Einkaufswagen landen.
Viele Menschen möchten oder müssen sich sehr genau über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln informieren: Der Diabeteker muss sich mit Broteinheiten auseinandersetzen und die Veganerin auf tierische Zutaten verzichten. Eine schnelle, bequeme und sicherere Methode stellen Forscher des Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) am Fraunhofer-Instituts vor: BERNIE - Berater für Ernährung und intelligentes Einkaufen. Die Software erlaubt es den Nutzern, persönliche Ernährungsprofile auf ihren Smartphones oder PDAs anzulegen. Während des Einkaufs vergleicht Bernie dann die Zutaten der in den Einkaufswagen gelegten Waren mit dem persönlichen Profil des Nutzers und warnt ihn, sobald er ein Lebensmittel aussucht, das nicht seinem Profil entspricht.
Voraussetzung, um dieses Szenario zu realisieren, sei ein Anbringen von RFID-Tags auf allen im Supermarkt vorhandenen Produkten, macht Michael Hellenschmidt vom Fraunhofer IGD Appetit auf die Technologie. Zusätzlich sollen die Einkaufswagen im Supermarkt mit RFID-Readern ausgestattet werden. Die Einkäufer können ihren Einkauf sodann mit ihren mobilen Endgeräten, auf denen Bernie installiert ist, koordinieren. Da das Profil auf dem persönlichen Gerät des Einkäufers gespeichert ist, sei seine Auswahl personalisiert und gleichzeitig völlig anonym. Vor einer Massenanwendung allerdings müsse noch eine entscheidende Hürde genommen werden: Die Kosten für die RFID-Tags müssen noch nachhaltig sinken, ehe sie flächendeckend in Supermärkten eingesetzt werden können.
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